Was ist Homöopathie?
Die homöopathische Konstitutionsbehandlung ist eine Langzeitbehandlung, die auch für chronische Erkrankungen, die sich über Jahre entwickeln, geeignet ist.
Der Homöopath erhebt eine Erst-Anamnese bei der alle Erkrankungen, Lebensumstände und charakteristische Eigenschaften des Patienten erfaßt werden um ein genaues und individuelles Bild zuerhalten.
Das Erstgespräch dauert in der Regel ca. 2 Stunden. .Die Wahl des homöopathischen Mittels richtet sich nach der Gesamtheit aller körperlichen, emotionalen und geistigen Symptome und Besonderheiten des Patienten.
Ein hom. Arzneimittel setzt einen Impuls, der die Selbstheilungskräfte anregt. Der Körper wird schneller und besser mit der Erkrankung fertig. Äußere Symptome sind Zeichen einer tiefer darunter liegenden Erkrankung.
Die nächsten Konsultationen des Patienten erfolgen in Zeitabständen von ca. 4-8 Wochen. In der Zwischenzeit beobachtet er die Wirkung des verabreichten Mittels.
Komplex oder Klassisch?
Komplex-Homöopathie
Hier handelt es sich um Wirkstoff-Mischungen, die sich bei leichten Krankheitsbildern besonders bewährt haben. Akute Symptome lassen sich damit meist gut behandeln.
Klassische Homöopathie
Sie behandelt mit Einzelmitteln, die dem körperlichen, emotionalen und geistigen Zustand des Patienten am ähnlichsten sind. Bei chronischen Prozessen können frühere Symptome wieder auftauchen, die dann ein Folgemittel benötigen.
Die homöopathische Diagnose
Um den gesamten Menschen zu behandeln und nicht nur seine Symptome, ist ein ausführliches Anamnesegespräch notwendig, das vom Patienten aktive Mitarbeit erfordert.
Für den Homöopathen ist es wichtig zu wissen, wann und wo Beschwerden auftreten, sich verbessern oder verschlechtern.
Charaktereigenschaften, Gewohnheiten, Gelüste und Abneigungen gehören ebenso zum Gesamtbild.
Eine Selbstbeobachtung des Patienten ist unverzichtbar.
Anwendungsgebiete:
- Alle chronischen und akuten Erkrankungen
- Frauenleiden
- Männerleiden
- Krebs, Begleittherapie